31. Aug 2015

Geschlossene Fonds: Beteiligungsgesellschaft Reefer – Flottenfonds mbH & Co. KG - Verjährung droht!

Die wirtschaftlichen Erwartungen an die Beteiligungsgesellschaft „MPC Flottenfonds 1“ konnten nicht erfüllt werden. Derzeit werden die Fondsanteile mit einem Wert von gerade noch 0,5 % (Stand 30.06.2015) auf dem Zweitmarkt gehandelt (vgl. www.zweitmarkt.de). Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, kann man schon heute von einem beinahe Totalverlust der von betroffenen Anlegern geleisteten Einlage sprechen.

Für Sie, als betroffener Anleger, stellt sich gleichsam die berechtigte Frage: weshalb und/oder wodurch konnte es zu einer solch desolaten wirtschaftlichen Entwicklung meiner Beteiligungsgesellschaft kommen?

  • Nach unserem Dafürhalten sind mehrere Faktoren hierfür ursächlich:

So flossen lediglich 73,6 % des Anlegerkapitals als substanzbildende Kosten tatsächlich in die Schiffsinvestition. 26,4 % hingegen wurden für die sog. Weichkosten aufgewandt. Weichkosten sind Ausgaben, die nur als reiner Kostenfaktor zu Buche schlagen. Insofern mindern die Weichkosten als Aufwand natürlich den Gewinn der Fondsgesellschaft und auf diese Weise auch die Rendite des Anlegers.

Ein weiterer Grund für die schlechte Wertentwicklung des Fonds liegt zudem darin, dass das Fondskonzept keine Absicherung der Währungsrisiken vorsah. Fondseinnahmen wurden in US Dollar erwirtschaftet, während die Kreditmittel in japanischen Yen aufgenommen wurden. Damit gingen Kursgewinne durch Schwankungen am Devisenmarkt verloren.

Schließlich wurde dem Fonds eine unzutreffende Markteinschätzung für Kühlschiffe zu Grunde gelegt. Schon zum Zeitpunkt der Fondsplazierung war die Einführung der automatischen Integral-Container mit eigenem Kältesystem auf dem Vormarsch. Es war also absehbar, dass diese Kühlcontainer auch in die Domäne der Reefer vordringen würden bzw. diese nahezu ganz ersetzen würden.

  • Achtung! Verjährung droht

Da Ihre Ansprüche zum Jahresende 2015 zu verjähren drohen, sollten Sie schnell aktiv werden. Hintergrund ist, dass der Fonds in der Gesellschafterversammlung im Dezember 2012 den Anlegern ein Sanierungskonzept vorgestellt hatte. Dadurch wurde den Anlegern bekannt, dass es sich vorliegend um keine sichere und risikolose Beteiligung handelt, wie sie im Beratungsgespräch beschrieben wurde. Diese Kenntnis setzt eine dreijährige Verjährungsfrist in Gang. Somit besteht die dringende Gefahr, dass nach dem 31.12.2015 Ihre Ansprüche nicht mehr durchgesetzt werden können.

Gerne erörtern wir mit Ihnen diverse Aspekte der Angelegenheit sowie Ihre konkreten Möglichkeiten. 

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0711 / 9580 1250 

 

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