06. Feb 2018

Abgasskandal: Aktuelle Entwicklungen im Dieselskandal - Razzia bei Audi

Im Dieselskandal sind zum wiederholten Male bei der VW-Tochter Audi sowohl die Ingolstädter Firmenzentrale als auch das Werk in Neckarsulm durchsucht worden. Dies bestätigte nach aktuellen Pressemitteilungen nun auch die Münchner Staatsanwaltschaft.

Dabei handelt es sich bei Audi nun schon um die zweite Durchsuchung wegen manipulierter Dieselfahrzeuge innerhalb einer Woche. In der Audi-Zentrale in Ingolstadt fanden bereits im März 2017 staatsanwaltliche Durchsuchungen statt. Auch im Vorstandsbereich werde nun durchsucht, heißt es nach aktuellen Mitteilungen. Die Ermittlungsbehörde ermittelt wegen des Verdachts, dass Audi mehr als 200.000 Dieselfahrzeuge für den europäischen und den US-amerikanischen Markt manipuliert habe. Mit einer Software sei die Schadstoffreinigung beim Betrieb auf der Straße weitgehend ausgeschaltet worden, so der im Raum stehende Vorwurf.

Die mittlerweile (fast) unstreitig vorgenommene Manipulation der Dieselmotoren im Verantwortungsbereich des VW-Konzerns wirft zugleich die für viele betroffene Fahrzeugbesitzer sehr interessante Frage nach der Rolle des Kraftfahrtbundesamts (KBA) auf, das den betroffenen Fahrzeugen die Zulassung erteilt hat. Denn der verantwortliche Konzern sieht genau darin - jedenfalls gegenüber den deutschen Verbrauchern - eine Art Garantenvotum, frei nach dem Motto: "Geprüft und für gut befunden". Wie sich inzwischen aber herausgestellt hat, hat das KBA seine Aufgabe geradezu fahrlässig vernachlässigt.

Bis diese - und etliche weitere – rechtliche Fragen geklärt sind, dürfte noch einige Zeit vergehen. Was zugleich auch den Befürwortern einer Sammelklage, welche zwar vom amtierenden Bundesjustizminister angedacht, jedoch bislang noch nicht in das deutsche Rechtssystem eingeführt worden ist, ein weiteres Argument liefert, um Verbraucherrechte möglichst schnell und kostengünstig durchzusetzen. Denn für die Besitzer von betroffenen Autos aus dem VW-Konzern tickt die Uhr: Am 31.12.2018 verjähren ihre Ansprüche. Fällt die von vielen ersehnte, höchstrichterliche Entscheidung erst nach diesem Zeitpunkt - was sehr wahrscheinlich ist - dann wirkt sich dies zum Nachteil für all diejenigen aus, die bis dahin auf eine Schadensersatzklage verzichtet haben, so Rechtsanwalt Johannes Haun von der Kanzlei HOS Rechtsanwälte.

Verlieren Sie, soweit Sie auch vom Abgasskandal betroffen sind, keine Zeit Ihre Ansprüche geltend zu machen. Wenden Sie sich hierfür an eine auf das Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, um Ihre Möglichkeiten rechtzeitig prüfen zu lassen. Gerne unterstützt Sie die Rechtsanwaltskanzlei HOS bei den nun gebotenen rechtlichen Schritten – der Erstkontakt ist kostenfrei und unverbindlich.

Als Ansprechpartner für Fragen zum Abgasskandal stehen Ihnen folgende Rechtsanwälte zur Verfügung:

 

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