26. Aug 2015

Geschlossene Fonds: Asian Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG, der Asien-Crash und Ihre Ausstiegsmöglichkeiten

Der von der KGAL Gruppe aufgelegte Fonds Asian Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG versprach Teilhabe am Wirtschaftsboom Asiens, Absicherung durch langfristige Sachwertanlagen, ein „Sicherheitskonzept“ sowie „Ausschüttungen […] die in ihrer Höhe mindestens den geleisteten Kapitaleinlagen entsprechen“.

Leider muss konstatiert werden, dass prognostizierte Erwartungen nicht erfüllt werden können. Die Kursentwicklung auf dem Zweitmarkt zeigt eine rasant nach unten strebende Kurve. Betrug der Kurswert im Juli 2013 noch 40,1 %, wird der Fonds im Juni 2015 mit lediglich 25,0 % gehandelt.

Auch die aktuelle Entwicklung der Finanzmärkte lässt keine optimistischen Erwartungen zu. Die Schlagzeilen aus den Nachrichten der letzten Tage, welche mal den „Asien-Chrash…“ (die Welt vom 24.08.2015), mal die „Angst in Asien…“ (Handelsblatt v. 25.08.2015) ansprechen, sind allen Anlegern leider bestens bekannt.

Dabei haben die Fondsverantwortlichen selbst angegeben, dass die weitere Entwicklung der Fondsgesellschaft unter anderem vom wirtschaftlichen Umfeld Asiens und der Entwicklung asiatischer Immobilienmärkte abhänge. Damit ist von einer Erholung des Fonds kaum auszugehen.

Wenn auch Sie in den Fonds Asian Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG Geld investiert haben und nicht tatenlos zusehen möchten, wie: 

  •       der Fonds an Wert verliert,
  •       Ihr investiertes Vermögen immer mehr in Gefahr gerät und
  •       eine Kommanditistenhaftung nach dem HGB immer näher rückt

können wir Ihnen nur raten, sich über bestehenden Ausstiegsmöglichkeiten rechtzeitig zu informieren. Denn, obwohl die Fondslaufzeit bis 2018 vereinbart ist, sind verschiedene Szenarien denkbar, wie die Beteiligung vorzeitig beendet werden kann.

Hier kommen sowohl Kündigung als auch Verkauf Ihrer Fondsbeteiligung in Frage. Rechtsansprüche auf vorzeitigen Ausstieg im Rahmen des Schadensersatzes bestehen für den Anleger überdies, wenn er von dem Anlageberater nicht ordnungsgemäß über bestehende Risiken im Zusammenhang mit dem Fondsbeitritt oder über die, an den Berater geflossenen Provisionen (sog. Kick-Back Rechtsprechung des BGH) aufgeklärt wurde. Schließlich können sich Anleger bei Fehlern im Verkaufsprospekt, insbesondere gegenüber den Prospektverantwortlichen und Prospektherausgebern auf Prospekthaftungsansprüche berufen und so einen vorzeitigen Ausstieg ohne Verluste erreichen.

Gerne erörtern wir mit Ihnen diverse Aspekte der Angelegenheit sowie Ihre konkreten Ausstiegsmöglichkeiten. Unverbindliche und kostenfreie Erstprüfung! Kontaktformular oder E-Mail

Telefonischer Kontakt:

0711 / 9580 1250 

 

Wir berichteten bereits im Juli über den Abwärtstrend auf dem chinesischen Markt.
Lesen Sie hier mehr zu bestehenden Ausstiegsmöglichkeiten.
Weitere Informationen zur Verjährung finden Sie hier.