13. Feb 2018

Geschlossene Fonds - Falschberatung bei Erwerb des CFB-Schiffsfonds Twins 1

Ein erfolgversprechendes Urteil für die Anleger des CFB-Schiffsfonds Twins 1, auch CFB-Fonds 166 genannt: Viele Anleger des CFB-Schiffsfonds Twins 1, die hälftig eine Beteiligung an der NAUTILUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD ADRIANA" KG und der NAURATA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD VALENTINA" KG erworben haben, haben Verluste hinnehmen müssen.

Das OLG Frankfurt hat die Berufung der Commerzbank gegen ein den Kläger obsiegendes Urteil abgewiesen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Frankfurt/Main vom 15.07.2016 rechtskräftig geworden. Das Landgericht Frankfurt/Main gab dem Vortrag des Klägers und Anlegers des CFB-Schiffsfonds Twins 1 recht, dass die Beratung durch die Vorgängerin der Beklagten, die Dresdner Bank, fehlerhaft war. Die Commerzbank muss nun dem Kläger Schadensersatz in Höhe des eingesetzten Kapitals in die Beteiligung zahlen abzüglich der erhaltenen Ausschüttungen. Die Beteiligung wurde damit komplett rückabgewickelt.

Die Fehlerhaftigkeit der Beratung beruhte auf der unterlassenen Aufklärung über den Erhalt von Provisionen der Dresdner Bank. Die Dresdner Bank hat eine Rückvergütung von 12% anstatt des bloßen Agios in Höhe von 5 % erhalten. Darüber hätte sie aber ungefragt aufklären müssen. Die Aufklärung auf die Provisionen der weiteren 7 % gelingt auch nicht durch den Verweis auf den Prospekt, da die Dresdner Bank im Prospekt nicht als Empfängerin der Provision genannt war. Auch die Beitrittserklärung war nicht geeignet, um über die Rückvergütungen aufzuklären. Die Textpassage „Vermittelt durch: …“ auf der Beitrittserklärung gibt dem Kläger keinen Hinweis auf eine Rückvergütung an die Dresdner Bank in Höhe von 12 %.

Damit besteht auch für andere Anleger die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank geltend zu machen, wenn sie über die Provisionen der Bank nicht aufgeklärt wurden.

 

Das Urteil zum Nachlesen steht hier für Sie zum Download bereit.

 

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