09. Sep 2015

Bankrecht: Kreditwiderruf – keine Vorfälligkeitsentschädigung

Bereits mehrfach haben wir, als auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei, von den bestehenden Möglichkeiten berichtet, laufende (Immobilien-) Kredite wirksam widerrufen zu können. Wie verhält es sich aber mit der Vorfälligkeitsentschädigung? Muss diese gezahlt werden?

Aktuell wenden sich ratsuchende Kreditnehmer an uns und berichten, dass Banken zwar den erklärten Widerruf stillschweigend hinnehmen, im Folgenden aber auf die Kreditnehmer zukommen und zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung auffordern.

In diesem Fall, ist den Kreditnehmern nur dringend zu raten, einen spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen. Fakt ist nämlich, dass die Bank bei einem wirksamen Kreditwiderruf keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf. Vielmehr muss die Bank ihren Gebrauchsvorteil des vom Kreditnehmer gezahlten Geldes herausgeben. Dabei geht die Rechtsprechung davon aus, dass die Bank einen Nutzen in Höhe von 5 Prozentpunkten über Basiszinssatz gezogen hat und  diesen an den Darlehensnehmer auskehren (BGH Az. XI ZR 33/08) muss.

Möchten auch Sie Ihren Kredit widerrufen oder wurden Sie gar nach einem wirksamen Kreditwiderruf zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung aufgefordert, kontaktieren Sie uns. Für Kreditnehmer bietet die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei  HOS Rechtsanwälte eine unverbindliche und kostenfreie Erstprüfung an. Falls Sie nähere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns.

 

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Lesen Sie hier einen ausführlichen Artikel über Widerrufsmöglichkeiten bei Immobilienfinanzierung.

Lesen Sie hier einen Artikel über den sog. "Widerrufs-Joker". 

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