20. Jul 2017

Abgasskandal / Fahrverbot: Immer mehr gerichtliche Entscheidungen zugunsten geschädigter Dieselfahrzeugbesitzer

Mittlerweile haben mehrere Gerichte in Deutschland zugunsten geschädigter Verbraucher in Sachen des sog. VW-Abgasskandals entschieden. Vielfach wurde in den Entscheidungen die für den Dieselfahrzeugskandal verantwortliche Volkswagen AG direkt zum Schadensersatz verurteilt, weil – so die Urteilsbegründungen – die verantwortlichen Organe der Volkswagen AG die Verbraucher wissentlich über den Einbau der in Streit stehenden Motorsteuerungssoftware und der damit verbundenen schlechten Abgaswerte der Dieselfahrzeuge getäuscht haben.

Zugunsten geschädigter Dieselfahrzeugbesitzer haben u. a. entschieden (diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

  • LG Arnsberg, Urteile vom 14.06.2017, Az. I-1 O 227/16 Az. I-1 O 25/17 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Hildesheim, Urteil vom 13.06.2017, Az. 4 O 118/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Freiburg, Urteil vom 09.06.2017, Az. 2 O 140/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Regensburg, Urteil vom 07.06.2017, Az. 1 O 1522/16 (2)
  • LG Dortmund, Urteil vom 06.06.2017, Az. 12 O 228/16 (nicht rechtskräftig)
  •  Landgericht Mönchengladbach, Urteil vom 01.06.2017, Az. 10 O 84/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Erfurt, (Teil-, Versäumnis-) Urteil vom 17.05.2017, Az. 3 O 1515/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Bayreuth, Urteil vom 16.05.2017, Az. 23 O 243/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Bayreuth, Urteil vom 12.05.2017, Az. 23 O 348/16 (rechtskräftig) VW hat darauf verzichtet,         Berufung einzulegen
  • Landgericht Offenburg, Urteil vom 12.05.2017, Az. 6 O 119/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Osnabrück, Urteil vom 09.05.2017, Az. 5 O 1198/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Baden Baden, Urteil vom 27.04.2017, Az. 3 O 123/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Baden Baden, Urteil vom 27.04.2017, Az. 3 O 163/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Baden Baden, Urteil vom 27.04.2017, Az. 3 O 387/16 (nicht rechtskräftig)
  •  Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteile vom 27.04.2017, Az. 8 O 2404/16 Az. 9 O 3631/16 Az. 8 O        3707/16 Az. 9 O 4238/16 Az. 8 O 5990/16 Az. 9 O 6119/16 Az. 8 O 6120/16 Az. 8 O 6196/16                 Az. 9 O  7324/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Paderborn, Urteil vom 07.04.2017, Az. 2 O 118/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Kleve, Urteil vom 31.03.2017 Az. 3 O 252/16 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Düsseldorf, (Versäumnis-) Urteil vom 22.03.2017, Az. 18a O 25/17 (nicht rechtskräftig)
  • Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 22.03.2017 Az. 4 O 118/16 (nicht rechtskräftig)
  • LG Hildesheim, Urteil vom 17.01.2017 Az. 3 O 139/16 (nicht rechtskräftig; Berufung ist anhängig vor dem OLG Celle)

Für die erfolgreiche Durchsetzung Ihres Schadensersatzanspruchs sieht Rechtsanwalt Haun von der Kanzlei HOS Rechtsanwälte sogleich mehrere Anknüpfungspunkte. So kommt vorliegend eine Haftung wegen einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung des Verbrauchers genauso wie die Haftung aufgrund der Verletzung eines Schutzgesetzes in Betracht. Zudem besteht ggf. auch die Möglichkeit für den betroffenen Verbraucher, den jeweils geschlossenen Kaufvertrag anzufechten und damit das Geschäft rückabzuwickeln.

Verlieren Sie, soweit Sie auch vom Abgasskandal betroffen sind, keine Zeit Ihre Ansprüche geltend zu machen. Wenden Sie sich hierfür an eine auf das Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, um Ihre Möglichkeiten rechtzeitig prüfen zu lassen. Gerne unterstützt Sie die Rechtsanwaltskanzlei HOS bei den nun gebotenen rechtlichen Schritten – der Erstkontakt ist kostenfrei und unverbindlich.

Als Ansprechpartner für Fragen zum Abgasskandal stehen Ihnen folgende Rechtsanwälte zur Verfügung:

 

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