15. Dec 2014

Geschlossene Fonds: MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG – Anleger zur Nachzahlung aufgefordert

Es ist höchste Zeit zu handeln! Die MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sowie die MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 2 KG setzen noch ausstehende Einlagenzahlungen nun mit Zwang durch. Anlegern, die sich an den Beteiligungsgesellschaften mit einem sog. ‚Ratenvertrag‘ beteiligt haben und den Nominalbetrag bisher nicht vollständig eingezahlt haben, flatterten in den letzten Wochen Mahnbescheide ins Haus.

Wenn Sie gegen einen solchen Mahnbescheid nicht rechtzeitig Widerspruch einlegen, wird der Anspruch auf vollständige Einzahlung des Nominalbetrages rechtskräftig festgestellt. Das bedeutet: Sie müssen weiter zahlen, auch wenn Sie das eingezahlte Geld später wahrscheinlich gar nicht oder allenfalls zu einem geringen Teil zurückerhalten. Verlieren Sie also keine Zeit. Rechtsanwaltskanzlei HOS unterstützt Sie bei den nun erforderlichen rechtlichen Schritten.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Fonds dürften keinen Anleger mehr überraschen. Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) im Jahre 2011 den Gesellschaften den Betrieb von Finanzierungsleasinggeschäften untersagt hatte, wird der Fond nun aufgelöst. Daneben hat die Staatsanwaltschaft Regensburg Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen mehrere Verantwortliche der Beteiligungsgesellschaften aufgenommen. Jetzt hat der Abwickler des Fonds bundesweit Anleger, welche einen Ratenvertrag geschlossen haben und die monatlichen Zahlungen an eine der oben genannten Gesellschaften eingestellt haben, zur Nachzahlung der noch ausstehenden Beträge aufgefordert.

Diese Nachzahlungsaufforderung ist unbedingt ernst zu nehmen. Hier handelt es sich nicht um eine „einfache“ Zahlungsaufforderung; vielmehr werden Mahnbescheide gegen die betroffenen Anleger erlassen. Unternehmen Sie nichts gegen den Mahnbescheid, so wird der Anspruch der MLR Beteiligungsgesellschaft gegen Sie RECHTSKRÄFTIG festgestellt. Sie haben dann keine Erfolg versprechende Verteidigungsmöglichkeit mehr und müssen zahlen auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass es je zu Ausschüttungen, also Rückzahlungen an Sie kommen wird. Zukünftige Ausschüttungen könnten nämlich (ebenso wie die bisher prognostizierten) ausbleiben. Sie können sich aber auch wehren. Gegen den Mahnbescheid kann Widerspruch erhoben werden. Dann wird das Verfahren an das zuständige Amts- oder Landgericht abgegeben. Im Rahmen dieses Gerichtsverfahrens haben Sie dann die Möglichkeit eine Drittwiderklage zu erheben bzw. gegen den von der Gesellschaft geltend gemachten Anspruch mit Ihren Schadensersatzansprüchen aufzurechnen. 

Für Ihre Schadensersatzansprüche sieht Rechtsanwalt Schumacher dabei mehrere Anknüpfungspunkte. So kommt eine Haftung der Prospektverantwortlichen wegen möglicher Prospektfehler in Betracht. In diesem Rahmen ist die Plausibilität des gesamten Anlagekonzepts aus Sicht des Rechtsanwalts Schumacher bereits fraglich. Daneben können Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Beratung bestehen. Sollten Sie im Vorfeld der Zeichnung der Beteiligung nicht vollständig über die Risiken der Anlage bzw. nicht über die Zahlung von Provisionen informiert worden sein, so ist darin eine zur Schadensersatzleistung verpflichtende Falschberatung zu sehen.

 

Verlieren Sie keine Zeit. Wenden Sie sich an eine auf das Kapital- und Bankenrecht spezialisierte Anwaltskanzlei, um Ihre Möglichkeiten rechtzeitig prüfen zu lassen. 

Gerne unterstützt Sie die Kanzlei HOS Rechtsanwälte bei den gebotenen rechtlichen Schritten. Der Erstkontakt ist kostenfrei und unverbindlich. 

Telefonischer Kontakt:

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