24. Oct 2016

Geschlossene Fonds: MTV V British Life GmbH & Co. KG

Bei der MTV V British Life GmbH & Co. KG handelt es sich um einen geschlossenen Fonds, der mit „gebrauchten“ Britischen Lebensversicherungen handelt, die sich u. a. auch aufgrund der Finanzkrise sehr schlecht entwickelt haben. Bei den bis zum 31.12.2011 verkauften Policen wurde ein Verlust von durchschnittlich 7,95 % erzielt. Bei einzelnen Policen betrug der Verlust sogar über 25 %. Es ist im Moment zu erwarten, dass das Endergebnis dieses geschlossenen Fonds noch viel schlechter ausfallen wird. Dies liegt aller Wahrscheinlichkeit auch daran, dass die Kosten für die Verwaltung des Fonds von jährlich ca. 130.000 EUR stark ins Gewicht fallen.

Die prognostizierte Rendite wurde einst mit 8,2 % (IRR) vor Steuern angegeben. Für die Laufzeit von 14 Jahren ist eine Gesamtausschüttung von 241 % geplant gewesen. Das Fondsvolumen belief sich auf 20 Millionen Euro. Eine Beteiligung konnte bereits ab 10.000 Euro gezeichnet werden. Zudem bestand für die Anleger bereits nach vier Jahren eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit.

Die Anleger des Lebensversicherungsfonds müssen aufgrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Entwicklung des Fonds nach wie vor mit drastischen Verlusten bis hin zum vollständigen Verlust ihres Anlagebetrages rechnen.

Die betroffenen Anleger wurden von verschiedenen Beratern und auch Banken zur Beteiligung an dem MTV V British Life Fonds geworben. Gegenüber den Anlegern wurde seitens der Berater damit geworben, dass die Anlage sicher sei. Auf Ausfallrisiken des eingesetzten Kapitals wurde oft nicht hingewiesen. Im Übrigen wurde auch sehr oft nicht über die speziellen Risiken eines Handels mit gebrauchten britischen Lebensversicherungen aufgeklärt. Zudem sind auch Schadensersatzansprüche gegenüber den beratenden Banken in Betracht zu ziehen, wenn diese ein finanzielles Eigeninteresse an der Vermittlung des Fonds hatten und entsprechende Provisionszahlungen vereinnahmten. Über das Provisionsinteresse sowie geflossene Vergütungen ist nämlich nach höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aufzuklären, um einer Fehlvorstellung des Anlegers über die Neutralität des Beraters und der Beratungsleistung zu begegnen.

Schadensersatzansprüche für Anleger des Fonds sind stets dann darstellbar, wenn Kapitalanleger über die Risiken der Anlage falsch informiert wurden und ihnen sogenannte Kick-back-Zahlungen (Provisionszahlungen) verschwiegen worden sind. Betroffene Anleger sollten diesbezüglich anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen, um den ihnen entstanden Schaden im Zusammenhang mit der Beteiligung an der MTV V British Life GmbH & Co. KG erfolgreich gegenüber den jeweils Verantwortlichen geltend machen zu können.

 

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