11. Apr 2017

Abgasskandal / Fahrverbot: Musterverfahren eröffnet - VW-Aktionäre können sich nun dem Kapitalanleger-Musterverfahren anschließen

VW-Aktionäre haben nach der Bekanntgabe des Eröffnungsbeschlusses durch das Oberlandesgericht Braunschweig nun noch bis zum 8. September 2017 die Möglichkeit, sich dem Kapitalanleger-Musterverfahren gegen die Volkswagen AG anzuschließen. Der Anschluss an das Musterverfahren bietet den betroffenen Aktionären eine Möglichkeit, bestehende Ansprüche mit einem relativ geringem Kostenrisiko geltend zu machen. Zudem bewirkt der Anschluss eine Hemmung der laufenden Verjährungsfristen.

Gemäß der aktuellen Veröffentlichung des OLG Braunschweig wurde der Musterkläger aus rund 1470 Klagen ausgewählt. Die gesamte Schadenssumme, welche bislang geltend gemacht worden ist, soll sich nach offiziellen Angaben auf insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro belaufen. Zur Musterklägerin wurde die Deka Investment GmbH ernannt. Darüber hinaus sind auch noch weitere Klagen beim Landgericht Braunschweig anhängig, sodass das Gesamtvolumen der Forderungen gegen den VW-Konzern auf rund 8,8 Milliarden Euro geschätzt wird. 

Das OLG Braunschweig hat im Musterverfahren die Frage zu beantworten, ob Volkswagen die Aktionäre zu spät über die Abgasmanipulationen bei Diesel-Motoren informiert hat. Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) müssen Insider-Informationen, die den Kurs einer Aktie maßgeblich beeinflussen können, unverzüglich im Wege einer Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht werden. 

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