30. Sep 2016

Abgasskandal / Volkswagen: Schadensersatz für Aktionäre wegen unterlassener Kapitalmarktinformationen (Ad-hoc-Mitteilungen)

Die Schlagzeilen dominieren die Tagesthemen der letzten Tage: Die US - Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hat festgestellt, dass die Volkswagen AG in den Jahren 2009 bis 2014 Testverfahren für die Zertifizierung von Dieselfahrzeugen für den US-amerikanischen Markt unzulässig beeinflusst hat. Zur Umgehung von Umweltvorschriften wurden ausgeklügelte Softwareprogramme eingesetzt, die die Schadstoffmessung manipulierten. Die Abgasmanipulation beschränkt sich jedoch nicht nur auf den US-Markt, sondern betrifft weltweit rund 11 Mio. Fahrzeuge des VW-Konzerns.

Die Abgasaffäre in den USA hat drastische Folgen für die Volkswagen AG und VW-Aktionäre: Binnen weniger Stunden verlor das Unternehmen mehr als zwölf Milliarden Euro an Börsenwert. Die Aktie stürzte bereits kurz nach Handelsstart ab und verlor zeitweise mehr als 22 %. Das war der größte Kurssturz seit fast sieben Jahren.

Diese Verluste müssen VW-Aktionäre jedoch nicht hinnehmen. Vielmehr kommen Schadenersatzansprüche gegen die Volkswagen AG sowie die (ehemaligen) Vorstandsmitglieder wegen erlittener Kursverluste infolge der unterlassenen Kapitalmarktinformationen in Frage.

Schon heute ist davon auszugehen, dass es sich um gezielte und dem Konzern und seinem Vorstand bekannte Abgasmanipulationen handelt. Somit geht es hier um Insiderinformationen, welche mitteilungspflichtig sind. Werden solche mitteilungspflichtigen Informationen nicht veröffentlicht, können geschädigte VW-Aktionäre gem. § 37 WpHG den gesamten Schaden geltend machen.

Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei HOS Rechtsanwälte prüft und bereitet Klagen wegen unterlassener Veröffentlichung von Insiderinformationen (sog. Ad-hoc-Mitteilungen) gegen die Volkswagen AG vor.

Nutzen Sie dieses Formular für eine unverbindliche und kostenfreie Erstprüfung Ihrer Schadensersatzansprüche

Gebündelte Schadensersatzverfolgung / kollektives Musterverfahren

Überdies haben geschädigte VW-Aktionäre die Möglichkeit sich zu einem sog. Musterverfahren (Stichwort: Sammelklage) zusammenzuschließen. Ein solches sieht das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) bei mindestens zehn Antragsstellern vor. Zwar gibt es in Deutschland keine „Sammelklagen“; das Kapitalanleger-Musterverfahren kommt dem Gedanken einer Sammelklage als „Interessenbündelung“ jedoch am nächsten. So liegen die Vorteile des Kapitalanleger-Musterverfahrens vor allem darin, dass das Prozesskostenrisiko für den einzelnen Anleger deutlich gesenkt wird und der einzelne Anleger seinen Schadensersatzanspruch effektiv durchsetzen kann.

Falls Sie Interesse daran haben, sich einem Musterverfahren anzuschließen, können Sie sich hier unverbindlich und kostenlos registrieren

 

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Als Ansprechpartner für Fragen zum Abgasskandal stehen Ihnen folgende Rechtsanwälte zur Verfügung:

 

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