09. Aug 2018

Abgasskandal: Landgericht Ellwangen (Jagst) spricht von „Gewinnstreben um den Preis der bewussten Täuschung“

In einem ebenfalls von der Kanzlei HOS Rechtsanwälte geführten Verfahren hat nunmehr auch das Landgericht Ellwangen (Jagst) mit Urteil vom 23.07.2018, 5 O 430/17 (nicht rechtskräftig) die Volkswagen AG zum Schadensersatz verurteilt.

Das Gericht hat in diesem Verfahren gegen den Automobilhersteller in Übereinstimmung mit der klägerischen Rechtsauffassung festgestellt, dass die Beklagte durch das Inverkehrbringen ihrer manipulierten Dieselfahrzeuge eine schädigende Handlung zum Nachteil der Verbraucher begangen hat. Weiter stellte das Gericht in seiner Entscheidung fest, dass die deliktische Handlung der Volkswagen AG „ein Gewinnstreben um den Preis der bewussten Täuschung und Benachteiligung von Kunden“ darstellt. Dies gebe, so das Gericht weiter, dem Handeln das Gepräge der Sittenwidrigkeit.

Es handelt sich hierbei um ein weiteres Urteil, welches die Kanzlei HOS Rechtsanwälte zugunsten eines geschädigten Verbrauchers erstritten hat. Die hiesige Rechtsauffassung wird mittlerweile erstinstanzlich immer häufiger von den Gerichten bestätigt, wie auch eine diesbezügliche Statistik des ADAC zeigt. Betroffene Dieselfahrzeugbesitzer sollten daher nicht weiter zögern, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Mit Ablauf des Jahres 2018 drohen jedenfalls die bestehenden Schadensersatzansprüche der Verbraucher gegenüber der für die Manipulation verantwortlichen Volkswagen AG zu verjähren!

Haben Sie Fragen zum Abgasskandal? Wenden Sie sich an eine auf das Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, um Ihre Möglichkeiten rechtzeitig prüfen zu lassen.

Gerne unterstützt Sie die Rechtsanwaltskanzlei HOS bei den nun gebotenen rechtlichen Schritten – der Erstkontakt ist kostenfrei und unverbindlich.

Als Ansprechpartner für Fragen zum Abgasskandal stehen Ihnen folgende Rechtsanwälte zur Verfügung:

 

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