06. Mar 2018

Abgasskandal: Landgericht Stuttgart verurteilt die Volkswagen AG wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung des Verbrauchers

Die Kanzlei HOS Rechtsanwälte hat ein weiteres Urteil zugunsten von geschädigten Dieselfahrzeugbesitzern gegen die Volkswagen AG erstritten. Das Landgericht Stuttgart hat mit seiner Entscheidung vom 27.02.2018 – Az.: 15 O 212/17 (mittlerweile rechtskräftig!) – klargestellt, dass die für den Abgasskandal verantwortliche Volkswagen AG durch ihr Verhalten den Verbraucher sittenwidrig vorsätzlich geschädigt hat und ist damit zugleich den Klageanträgen der Kanzlei HOS Rechtsanwälte gefolgt. Dabei ging das erkennende Gericht davon aus, dass der dem Kläger hier zugefügte Schaden sittenwidrig erfolgte und darüber hinaus auch in besonders verwerflicher Weise.

Auch diese aktuelle Entscheidung zugunsten eines betroffenen Verbrauchers zeigt einmal mehr deutlich, dass alle Geschädigten des Abgasskandals, egal ob sie das Update bereits haben aufspielen lassen oder nicht, weiterhin Ansprüche geltend machen sollten. Die Chancen, in diesen Verfahren Schadensersatz zu erhalten, sind gut. Rechtsanwalt Johannes Haun von der Kanzlei HOS Rechtsanwälte teilt dazu mit: "Immer mehr Gerichte in Deutschland gehen dazu über, die für den Abgasskandal verantwortliche Volkswagen AG wegen Schadensersatzes zu verurteilen. Die Betroffenen sollten gerade jetzt, auch im Lichte der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, handeln und ihre Ansprüche gerichtlich durchsetzen, bevor mit Ablauf des Jahres 2018 die bestehenden Ansprüche gegen VW endgültig verjähren. Nach Ablauf des Jahres ist es nämlich zu spät, erfolgreich seinen Schadensersatzanspruch vor Gericht durchzusetzen."

Als Ansprechpartner für Fragen zum Abgasskandal stehen Ihnen folgende Rechtsanwälte zur Verfügung:

 

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