01. Dec 2014

Widerruf bei Verbraucherkrediten

Jedem Verbraucher, der mit einer kreditgebenden Bank einen Darlehensvertrag abgeschlossen hat, steht zugleich ein gesetzlich geregeltes Widerrufsrecht zu, welches innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss gegenüber der Bank geltend gemacht werden kann. Ist jedoch die Widerrufsbelehrung der Bank fehlerhaft, besteht für den Verbraucher auch nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist noch die Möglichkeit, einen Widerruf wirksam zu erklären und damit seinen Darlehensvertrag mit der Bank komplett rückabzuwickeln.

Die Frage, wann eine Widerrufsbelehrung nicht mehr den gesetzlichen Formerfordernissen entspricht, hat mittlerweile der BGH vielfach beantwortet. So hat der BGH u. a. auch festgestellt, dass gerade viele Widerrufsbelehrungen bei Immobilienkrediten fehlerhaft sind. Die hiervon betroffenen Widerrufsbelehrungen sind seit dem 01.11.2002 in allen Darlehensverträgen enthalten, da seit dieser Zeit jedem Kreditnehmer das nach § 495 BGB zugesicherte 14-tägige Widerrufsrecht zusteht, über welches die Bank eindeutig und unmissverständlich aufklären muss.

Ob auch Ihrem Kreditvertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung zugrunde liegt, welche Ihnen auch noch Jahre nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht einräumt, pürft die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei HOS Rechtsanwälte gerne für Sie – der Erstkontakt ist (anders als bei vielen anderen Rechtsanwaltskanzleien) kostenlos und unverbindlich.

 

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Lesen Sie hier einen Artikel über den sog. "Widerrufs-Joker".

Lesen Sie hier einen Artikel zur Unzulässigkeit einer Vorfälligkeitsentschädigung.

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